JU warnt vor Bedeutungsverlust christlicher Traditionen

Die Junge Union München Land befürchtet einen Bedeutungsverlust christlicher Feste und Traditionen.

Diese seien vor allem durch den bevorstehenden Halloween-Tag gefährdet. JU-Kreisvorsitzender Maximilian Böltl erklärt dazu: "Halloween mag seinen geschichtlichen Ursprung im keltischen Bereich haben, heute aber handelt es sich dabei lediglich um ein amerikanisch-kommerzielles Event.".

Gegen den Trend des kollektiven Gruseln und der dazu gehörigen Motto-Parties sei grundsätzlich in einer liberalen Gesellschaft nichts einzuwenden, inzwischen aber werde Allerheiligen als Hochfest der katholischen Kirche von Halloween zunehmend verdrängt. "Im christlich-abendländischen Bereich sollte das Gedenken an Verstorbene und Heilige einen deutlich größeren Raum einnehmen als der nervige Kommerz-Mix aus Gespenstern, Vampiren und Spinnweben.", so Böltl weiter. Die bevorstehende Kirchweih und der evangelische Reformationstag würden wegen der "Halloween-Hysterie" kaum noch wahrgenommen.

Auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Hahn stimmt dem JU-Kreisverband zu und fordert nun, dass die Vorbereitung auf christliche Feiertage einen breiteren Raum in den Schulen einnimmt. "Gleichzeitig ist ein intensiver gesellschaftlicher Diskurs über die Bewahrung heimischer Traditionen notwendig.", so Hahn.